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Analytische Psychotherapie
In der analytischen Psychotherapie werden über die tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie hinausgehend die Erlebens- und Verhaltensmuster sehr umfassend durchgearbeitet mit dem Ziel, noch tiefgreifendere Blockierungen zu überwinden und die Persönlichkeit strukturell weiter zu entwickeln. Sie stärkt die Patientin / den Patienten darin, die Selbstbestimmung über das eigene Leben, die häufig stark beeinträchtigt ist, wiederzugewinnen. Durch eine Frequenz von i.d.R. drei Sitzungen wöchentlich erfolgt eine Intensivierung der Therapie. Dies wird weiter dadurch unterstützt, dass die / der Patient/in i.d.R. auf der Couch liegt und sich so ihren / seinen Einfällen besser widmen kann. Dadurch wird der Zugang zu unbewussten Strebungen, Gefühlen und Ängsten erleichtert. Diese unbewussten Vorgänge stehen im Zentrum der Analyse, da sie unsere bewussten Entscheidungen und unser Verhalten ganz wesentlich bestimmen. Durch das Bewusstmachen der unbewussten Wünsche und Ängste lernt die Patientin / der Patient sich besser kennen und gewinnt die Freiheit sich besser anzunehmen und bewusster zu entscheiden. Eine analytische Psychotherapie dauert zwei bis drei Jahre: 160 bis 240 (in begründeten Ausnahmen auch 300) Sitzungen.
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